Cover: Der Anarchist, Textsammlung

ISBN 978-3-750294-66-0

Der Anarchist

Der Anarchist basiert auf einem verstörenden Originaldokument aus dem Revolutionsjahr 1906, welches Krongold zu einer surrealistischen Novelle verarbeitet hat, deren Aktualität heute unzweifelhaft wieder gegeben ist. Suggestiv verwebt Krongold seinen Protagonisten Egon Herzberg in den Ablauf des damaligen Geschehens.

Durch eine schicksalhafte Begegnung im Zug von Moskau nach Leningrad gelangt dem Psychiater Herzberg die Lebensbeichte eines zum Tode verurteilten Anarchisten aus Warschau in die Hände. Ein Manuskript, welches die Realität um den Psychiater auf eine mysteriöse Weise zu verändern scheint.

Die Anklage: Ein demagogisch/philosophisches Traktat um Bewusstsein, Schuld und Wirklichkeit.


Das Modell: In einem abgelegenen andalusischen Bergdorf entzieht sich ein Maler auf perfide Weise dem Zugriff der Zeit.

Neben den oben aufgeführten Novellen stellt Levi Krongold weitere kurze Texte vor, in denen er den Leser schonungslos mit seiner eigenen illusionierten Wirklichkeit konfrontiert. Eine Sammlung “destruktiver Texte“ von hypnotischem Charakter.

S C H R I T T E

Eine ​​​​​​​​Zeitbetrachtung von damals und heute.

Soziale Isolierung, Abstand, mimische Verarmung, Misstrauen, Pöbeleien, Einsamkeit, Missachtung der Menschenwürde. Gleichschaltung, Denkverbote, Sprechverbote, Denuntiationen. All das ereignete sich vor 100 Jahren schon einmal. Grund genug für Levi Krongold dem seltsamen Verhalten von Menschen in der Gesellschaft in zwei Jahrhunderten meditativ nachzuspüren, auch um sich selbst aus einer tiefen Verzweiflung und Depression zu befreien. Schritte ist der Versuch einer inneren Klärung.


Derzeit als ebook

2020 zwanzigzwanzig

Die Anthologie eines Schicksalsjahres.


und dennoch geht es weiter.

Diese Textsammlung ist dem Jahr 2020 gewidmet.

Wer wollte es leugnen, dass dieses Jahr ein ganz besonderes war? Die Welt steht unter Quarantäneschock, nichts oder fast nichts läuft wie üblich, Selbstverständlichkeiten werden Ausnahmen und Gewissheiten werden zweifelhaft.

Wenn dieser Band dennoch nicht ausschließlich dem Pandemiethema gewidmet ist, so deshalb, weil das Leben auch so weitergegangen ist und weitergehen soll.

So war es früher in Zeiten von Revolutionen, Seuchen und Kriegen und so ist es auch jetzt. Die kleinen Dinge des Alltags übernehmen schließlich doch wieder das Regime.

In dieser Textsammlung stellen Autorinnen und Autoren kleine oder größere Bonbons ihres Schreibens und Dichtens zur Verfügung, die die Vielfältigkeit des menschlichen Geisteslebens verdeutlichen und für die Zukunft Hoffnung geben, auch wenn sich niemand seelisch von dem Druck freimachen kann, der auf allen lasten mag.

Gedichte, Poeme, Kurzgeschichten und Kritisches zum Zeitgeschehen fügen sich zu einem gelungenen und unterhaltsamen Gesamtwerk zusammen. Genau das richtige für den "kleinen Literaturhunger zwischendurch!"